Der Lockdown geht immer noch weiter!

 

Die coronabedingten Krankheitsfälle sind etwas angestiegen und liegen offiziell bei rund 300. Somit bleibt der Lockdown weiter bestehen. Schulen sind nach wie vor geschlossen. Aber die Schlangen an Tankstellen und Lebensmittelläden werden täglich länger. Benzin kaufen zu wollen, ist ein Glücksspiel. Zwar läuft der Handelsverkehr von Südafrika nach Simbabwe, aber es ist sehr mühselig, sich mit dem Nötigsten zu versorgen.

Die Preise für Lebensmittel in Simbabwe-Dollar steigen von Tag zu Tag. Viele Lebensmittel sind nur noch mit USD zu bekommen, was ein großes Problem für die Bevölkerung darstellt, denn sie haben nur Simbabwe-Dollar. Umgerechnet erhält ein Lehrer derzeit 43 USD im Monat. Ein Brot kostet 1 USD. Da die Gehälter in der Landeswährung ausgezahlt werden, muss man damit rechnen, dass in den kommenden Wochen das Geld noch mehr entwertet sein wird. Somit könnte es passieren, dass im Juli das Gehalt noch unter 43 USD liegen wird. Die Menschen hungern und haben große Angst.

Jedes der bisher 1100 verteilten Lebensmittelpakete half zu überleben. Vor Kurzem wurde wieder im ländlichen Masvingo eine Verteilaktion durchgeführt. Die Teams versuchen, möglichst viele unterschiedliche Familien zu erreichen. So ein Paket bedeutet nicht nur einen halbwegs gefüllten Magen, sondern auch Hoffnung. Die Not hat die Menschen fest im Griff, da es keinerlei eigene Ernte gab. Alles vertrocknet … Die Teams vor Ort halten weitere Verteilaktionen für dringend erforderlich.  Spenden

Bilder: Alington Matsilele

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  1. Pingback: Lebensmittelpakete für Simbabwe – Simbabwe Advivia Projekt

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