Lebensmittelpakete für Simbabwe

 

  

Das Spendenvolumen für die Lebensmittelhilfe beträgt derzeit rund 32.000 €!

Herzlichen Dank allen Spenderinnen und Spendern!     

26.06.2020 Nachdem in Harare und Umland Masvingo insgesamt 2400 Lebensmittelpakete verteilt wurden, ist jetzt eine kleine Pause eingelegt worden. Derzeit ist Winter in Simbabwe, der leider dieses Jahr ausgesprochen kalt ist. Die Temperaturen gehen nachts runter auf 2 Grad Celsius. Auf dem Land wird in traditionellen Rundhütten geschlafen. Viele Familien verfügen nur über ein Bett und wenige Matratzen. Somit schlafen die Kinder und jüngere Erwachsenen auf Strohmatten oder dem nackten Lehmfußboden. Ob wir an dieser Stelle mit einem Deckenkauf helfen können wird derzeit geprüft. 

13.06.2020 Bisher wurden 1600Lebensmittelpakete in Harare und Großraum Masvingo verteilt. Der Hunger hört nicht auf, weil der Lockdown andauert und die inländische Währung weiter an Wert verliert. Viele Verkäufer wollen jetzt US- Dollar.mehr lesen 

03.06.2020 Leider gibt es jetzt mehr Corona Fälle im Land. Das Ende des Lockdowns ist ungewiss. Somit leben viele Familien weiter in der Sorge, wie sie diese Zeit überstehen sollen. Unermüdlich werden Essensverteilungen in Harare und Provinz Masvingo weiter organisiert. Die Lebensmittelpreise sind teilweise um das Dreifache gestiegen. Subventioniertes Maismehl ist nur sehr schwer zu bekommen. Das Organisieren von Lebensmitteln stellt eine große Herausforderung dar. Da es einige Lockerungen im Land gab, sind nun an den Tankstellen lange Autoschlangen zu sehen und Benzin ist an manchen Tagen nicht zu bekommen. Auch an dieser Stelle ist Beharrlichkeit gefragt, damit die Lastwagen die Lebensmittelpakete an die vorgesehenen Plätze bringen können.

23.05.20 Eine Behinderteneinrichtung hat einen Dankesbrief an das Team in Harare geschickt, nachdem dort auch Lebensmittel abgegeben wurden. Weiterlesen

15.05.2020 Weitere Lebensmittel sind in der Zwischenzeit verteilt worden: Insgesamt 1600 Pakete. Weitere 400 Pakete sind in Planung. Auch wenn der Lockdown langsam mehr Freiheiten gibt, dürfen die Kleinstunternehmer immer noch nicht ihrem Straßenhandel nachgehen. Somit gibt es immer noch viele hungrige Menschen.                                                                       

25.04.2020 In der ländlichen Gegend von Harare konnten Lebensmittel verteilt werden. Es hatte sich schnell herumgesprochen, dass ein Hilfstransport gekommen war. Die Familien hatten nichts mehr zu essen im Haus. Nach wie vor dürfen die Landbewohner nicht in der Stadt einkaufen, und die Dorfläden sind leer. Jeder wollte unbedingt etwas ergattern. Am Ende konnten 350 Essenspakete abgegeben werde. Es ist nicht ganz einfach, die Hygienevorschriften  einzuhalten, wenn so viele Menschen auf einmal kommen. Aber die Teams haben gut vorgeplant und konnten dafür sorgen, dass die Mindestabstände eingehalten werden. Es wird bei jeder Verteilung dokumentiert, wer etwas bekommen hat, um einen guten Überblick innerhalb der Aktionen zu behalten.

19.04.2020 Weiteres Geld  soll im Schwerpunkt für Waisenkinder in Harare verwendet werden. In Chitungwiza, einem sehr armen Randbezirk von Harare, soll über eine Kirchengemeinde die erste Verteilung stattfinden. Sarah Dilling hat bisher für 4200,-$ Lebensmittel gekauft, die in einem privaten Lager deponiert sind.         

Lebensmittel sind noch aus Simbabwe zu bekommen, wenn auch die Preise seit dem Lockdown gestiegen sind. Es bleibt zu befürchten, dass es zu Knappheiten kommen könnte. Sarah hat bei verschiedenen Großhändlern sehr gute Preise aushandeln können. In Masvingo sind die Preise höher.                                                                                                                                                                                                                                            Das sind die Lebensmittel, die von den beiden Teams verteilt werden:

  • Maismehl
  • Bohnen
  • Sonnenblumenöl
  • Zucker
  • Seife
  • Toilettenpapier
  • Soja

15.04.2020 Die ersten Lebensmittel wurden von Alington Matsilele und Lee Mthombeni  in der ländlichen Region Masvingo, nahe der Chidzikwe Secondary School verteilt. Dort ist es schwieriger, weil teilweise die Personen aus unserem Advivia-Team vor Ort selbst im strengen Lockdown in ihren Häusern außerhalb der Kleinstadt festsitzen. Der Lockdown soll bis zum 03.05.2020 verlängert werden. Wir warten ab was dem Team möglich sein wird.

Mitte März ist das Coronavirus auch in Simbabwe angekommen. Sarah Dilling und ihre Tochter haben den Wettlauf mit der Zeit verloren: Sie konnten nicht mehr rechtzeitig vor dem Lockdown über Südafrika ausreisen. Nun sind alle Grenzen verschlossen, nachdem auch in Simbabwe Ende März sehr kurzfristig ein Lockdown für drei Wochen ausgesprochen und zwischenzeitlich bis zum 03. Mai 2020 verlängert wurde. Sie erleben nun hautnah, was das für die Menschen dort bedeutet: Wie in vielen afrikanischen Ländern leben die Meisten von dem täglichen Verkauf ihrer Waren. Es gibt unglaublich viele Straßenhändler, die ihr Gartenobst oder -gemüse, Kleidung und vieles mehr verkaufen wollen. Manch einer versucht, sich mit kleinen Dienstleistungen über Wasser zu halten. Das wenige Geld, das sie einnehmen, reicht oftmals nur für einen Tag. Bei einer Arbeitslosigkeit von 95 Prozent hilft diese Art des Handeltreibens zu überleben.

Man darf nur zum Einkauf im Supermarkt oder in Apotheken auf die Straßen. Alle anderen Einkaufsmöglichkeiten haben geschlossen - zunächst selbst die Banken. Es wird streng auf das Einhalten des Lockdowns geachtet. Menschen stehen eng aneinandergedrängt in kilometerlangen Schlangen an, um in einem Supermarkt, der von 9.00-15.00 Uhr geöffnet hat, einkaufen gehen zu können. Der Supermarkt ist leer, weil wie bei uns nur wenige Menschen gleichzeitig im Laden sein dürfen. Die Märkte sind aufgelöst, alle Stände verschwunden. Langsam beginnen die Lebensmittel knapp zu werden. Zucker ist in Harare fast nicht mehr zu bekommen. Auch das vom Staat subventionierte Maismehl kann nicht mehr geliefert werden. 

Weltweit sterben die meisten Menschen an Hunger und nicht an Viruserkrankungen. Das ist nun auch in diesem Land zu befürchten und niemand weiß, ob der Lockdown nach nunmehr zwei weiteren Wochen enden wird. Zu allem Unglück hat die Dürreperiode 2019 verhindert, dass die Menschen ihren eigenen Feldanbau ernten konnten.

Aktualisierung am 19.04. 2020

 

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Stichwort "Simbabwe Lebensmittelspende“